DIE SAGE VOM GESTIEFELTEN PARMER(SCHINKEN),eine herrliche fleischparodie.
von mir.

Es war einmal ein Müller, der hatte drei Söhne, seinen tüchtigen fleischwolf, einen speckigen Esel und einen lang über eichenholz geräucherten parmerschinken,ein sehr von ihm geschätztes erbstück,das schon in der fünften generation weitergegeben wurde; die Söhne mußten mahlen,
der Esel Getreide holen und hack und filets forttragen, der parmer dagegen musste den haushalt schmeißen,obwohl er sich weitaus mehr hatte zugetraut. Als der Müller starb, teilten sich die drei Söhne in die Erbschaft:
der älteste bekam den verrosteten fleischwolf, der zweite dicken,grimmigen Esel, der dritte den Parmer; weiter blieb nichts für ihn übrig. Da war er traurig und sprach zu sich selbst:
»Mir ist es doch recht schlimm ergangen, mein ältester Bruder kann wolfen und fleisch verwursten und saftige koteletts herstellen, mein zweiter auf seinem Esel reiten und lasso schwingen - was kann ich mit dem Parmer anfangen?
Ich laß mir ein Paar Pelzhandschuhe und gute koteletts aus seinem schimmligen fast schon Fell machen,
dann ist's vorbei.«

»Hör«, fing der Parmer an, der alles verstanden hatte, »du brauchst mich nicht zu töten, um ein Paar schlechte Handschuhe aus meinem Pelz zu kriegen; laß mir nur ein Paar Stiefel machen, daß ich ausgehen und mich unter den Leuten sehen lassen kann,
dann soll dir bald geholfen sein.« Der Müllersohn verwunderte sich, daß der Parmer einfach so sprach,und er wunderte sich was zur hölle der parmer in dieser beziehungskriese mit stiefeln machen wollte, weil aber eben der Schuster vorbeiging,
rief er ihn herein und ließ ihm die Stiefel anmessen. Als sie fertig waren, zog sie der Parmer an,der ja eigentlich keine beine hatte.deshalb schwebten sie unter ihm, alsobsie von einem unsichtbaren körper getragen wurden.der parmer nahm sich einen Sack,
machte dessen Boden voll hackfleisch und rattengift, band aber eine Schnur drum, womit man ihn zuziehen konnte, dann warf er ihn über den nicht definierbaren Rücken und ging auf zwei nichtvorhandenen Beinen, wie ein Mensch, zur Tür hinaus.die ähnlichkeit mit einem menschen war fast verblüffend.

Damals regierte ein König im Land, der aß so gerne Rebhühner: es war aber eine Not, daß keine zu kriegen waren. Der ganze Wald war voll, aber sie waren so scheu, daß kein Jäger sie erreichen konnte. Das wußte der Parmer, und gedachte seine Sache besserzumachen;
als er in den Wald kam, machte er seinen Sack auf, breitete das hackfleisch auseinander und formte kleine mettigelchen auseinander,vergiftete sie, die Schnur aber legte er ins Gras und leitete sie hinter eine Hecke. Da versteckte er sich selber, schlich stundenlang für sein selbstwertgefühl im kreise herum und lauerte.
worauf er wartete wusste er nicht genau, aber er hoffte dass irgendein mistvieh die igel essen würde,damit er sein selbstwertgefühl steigern und seine wut loswerden würde, durch den anblick eines vergifteten viechs.

ein paar Rebhühner kamen bald gelaufen, fanden die mettigelchen und dachten es für leichte beute -das rosa duftende grobe fleisch lockte sie an und eins nach dem andern hüpfte in das hack hinein.voller genugtuung badeten sie darin, aber das rattengift verklebte ihnen die füße.weil sie nichtmehr
laufen konnten, fielen sie reihum tot um.als eine gute anzahl tot war, zog der parmer die hühner aus dem mett, lief herbei und drehte ihnen nochmal sicherheitshalber den Hals um; dann warf er den Sack auf den Rücken und ging geradewegs zum Schloß des Königs. Die Wache rief:
"jo ho, jo ho,wer bist du da auf der straßero?"der parmerschinken stellte sich elegant mit spanischem akzent vor:"vengaaaaa!hossa hossa,iße binn der gestiffelte parmerr!fürßte dich nicht!" und die wache ließ ihn durch und schenkte ihm einen hut.

Als der elegante Parmer vor den König kam, machte er eine tiefe Verbeugung und sagte: »Mein Herr, der Graf,der fleischliebhaber, könig aller wölfe.« - dabei nannte er einen langen und vornehmen Namen etwa wie 'piedro fanatico maestro luigiano fabulo picasso mualo dos santos nitos todos- »läßt sich dem Herrn König empfehlen
und schickt ihm hier Rebhühner«; wußte der sich vor Freude nicht zu fassen und befahl dem Parmer, soviel Gold aus der Schatzkammer in seinen Sack zu tun, wie er nur tragen könne: »Das bringe deinem Herrn, und danke ihm vielmals für sein Geschenk.«


Der arme Müllersohn aber saß zu Haus am Fenster, stützte den Kopf auf die Hand und dachte, daß er nun sein letztes Geld für die Stiefel des Parmers weggegeben habe, und der ihm wohl nichts besseres dafür bringen könne. Da trat der Parmer herein,
warf den Sack vom Rücken, schnürte ihn auf und schüttete das Gold vor den Müller hin: »Da hast du etwas Gold vom König, der dich grüßen läßt und sich für die Rebhühner bei dir bedankt.«

Der Müller war froh über den Reichtum, ohne daß er noch recht begreifen konnte, wie es zugegangen war. Der Parmer aber, während er seine Stiefel auszog, erzählte ihm alles; dann sagte er: »Du hast jetzt zwar Geld genug, aber dabei soll es nicht bleiben;
morgen ziehe ich meine Stiefel wieder an, dann sollst du noch reicher werden; dem König habe ich nämlich gesagt, daß du ein Graf bist.«

so trug es sich zu, dass der parmer sich erneut die stiefel überstriff und den könig aufsuchte um ihn ein wenig zu unterhalten. der könig war fußfetischist wie sich herausstellt, und der parmer ließ ihn an seinen stiefeln lutschen.dafür bekam der parmer die doppelte menge wie am gestrigen tage.
gülden besattelt ging der kater zum müller.der müller ward nun so reich dass er beschloss eine metzgerei zu eröffen.er nannte sie: parmerei-fleischwolfdynastie

einestages schneite die königstochter in den laden,die fette kunigunde-heidelberta-angora-persa und machte eine so große bestellung,dass der ganze laden ward geleert.der parmer und der metzger wurden so reich,dass sie sich zur ruhe setzen konnten. der metzger heiratete, der parmer jedoch spezialisierte
sich darauf menschenleben zu retten und ist heute bekannt als sir robin-parmer-pomeroy hood.alle lebten zusammen glücklich und zufrieden.und wenn sie nicht gestorben ward geworden gewesen hatten, so leben sie noch heute.(man munkelt, der parmer tauche jede 3. nacht im monat auf und stellt mettigelchen auf.zu ehren des parmers
richten die anwohner der geheimnisvollen stadt jeden monat ein köstliches festmahl und holzatrappen von mettigelchen auf)
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